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Virtuelles Altersheim: Länger zu Hause dank Datenanalyse von Patientendaten

Wie in vielen anderen Länder steuert auch Deutschland auf ein gravierendes Problem zu: Der überalterten Gesellschaft mit ihren vielen pflegebedürftigen Individuen steht eine immer kleiner werdende Zahl an jungen Menschen gegenüber. Dies zeigt sich insbesondere bei Pflegeberufen, die seit Jahren unter einem enormen Nachwuchsproblem leiden.

China setzt auf virtuelles Altersheim

Um den Pflegebedürftigen dennoch vollends gerecht werden zu können, setzt China immer mehr auf den technischen Fortschritt, wie die ARD berichtet. Vor allem die Analyse der Gesundheitsdaten in Echtzeit soll ganz neue Möglichkeiten bei der Betreuung durch Technik ermöglichen.

Eine Entwicklung, die auf Basis dieser zentralen Patientenüberwachung im chinesischen Gesundheitssystem eingeführt wurde, ist das virtuelle Altersheim. Die jeweiligen Gesundheitsdaten werden von Robotern erfasst und an eine Zentrale übermittelt, mit der der jeweilige Patient auch seine weiteren Wünsche und Bedürfnisse abstimmen kann. Das beginnt bei der Wahl und der Bestellung des Essen bis hin zu Koordination medizinischer Maßnahmen.

Virtuell häusliche Pflege verbessern

Gegenüber der bisherigen häuslichen Pflege bietet dieses Konzept einen entscheidenden Vorteil: Der Pflegebedürftige ist weit besser in alltägliche Entscheidungen eingebunden. Mit Hilfe einer App kann er ganztägig einen Ansprechpartner erreichen, der auch bei kleineren Problemen weiterhilft und auf besondere Bedürfnisse eingehen kann.

Künftig möchte auch die assisty-care GmbH dieses Konzept so weit wie möglich implementieren, um die häusliche Pflege weiter zu verbessern und das Leben der uns anvertrauten so angenehm wie möglich zu gestalten.